Etwas andere Weihnachtsgrüße

Jetzt, kurz vor Weihnachten ist es natürlich Zeit inne zu halten, und sich darüber zu freuen, was mit dem ersten Schwäbischen  Lieder- und Geschichtenhaus erreicht wurde – ein Ort der Kultur, der Begegnung, des Austausches und der Freude. Jetzt ist aber auch der Zeitpunkt gekommen, über den schwäbischen Tellerrand hinaus zu schauen und nachzudenken, darüber was war und was kommt. Und dies hat Alexander Gerst, der Künzelsauer Weltraumfahrer und Prachtkerle aus dem Ländle, auf bemerkenswerte Weise in der ISS, hoch über unserem wunderbaren blauen Planet gemacht. Mehr als Alexander Gerst sagt, bleibt vor Weihnachten und zum Jahresende 2018 nicht zu sagen:

Nr. 187: Dr Schorsch vrzählt vom 15. Dezember

Dr Schorsch vrzählt seit 21. Februar 2015 jeden Samschtich en der Bietigheimer, Sachsenheimer, Bönnigheimer Zeitung.

Dr bada-württembergische Minischterpräsident Kretschmann hât jetzt endlich a richtig’s Fass uffgmacht, ond mit seim Mundart-Kongress am Dialekt a große Bühne gschaffa. Er moint nämlich, dass bsonders dia schwäbisch’ Mundart emmer meh’ vrlora ghât. Heidanei, des woiß dr Schorsch scho seit viele Jâhr, ond deshalb schreibt’r scho seit 21. Februar 2015 jeden Samstisch en dr Bietigheimer, Sachsenheimer, Bönnigheimer Zeitung seine schwäbische Kolumna. Diesmal zom 187. Mal verzählt er von de Befendlichkeita, die ehn omtreiba, ond des natürlich so wia’m sei Gosch gwachsa isch. Nâch de Reaktiona von de „Dr Schorsch vrzählt“-Leser kommat seine – zuagegebenrmaßa net emmer leicht zom lesende Ergüsse – recht guat â, ond deshalb wird dr Schorsch des au weitr fortsetza. Weil mr woiß jâ nia so recht, wia lang so a Dialektbegeischterong bei de Politiker âhält.

Dr Schorsch kâ au leicht aushalta, dass so a Journalischtadippl vom „Spiegel“ doch tatsächlich gega dr Dialekt kommentiert hât. Naja, Grassdackl, dia net wissa was se ohne Mundart vrsäumet, gibt’s halt emmr wiedr. Wia hoißt’s? Was stört’s dia Eiche, wenn a Wildsäule sich an rer schärrt.

A guate Woch’ ond em Herrgott sein Sega.

Was ist Eure Lieblings-Schallplatte?

Unsere Mitmach-Freitage im Cafe-Bricklebrit (Kneipenquiz, Aufspielen beim Wirt, Mitsingabend) kommen so gut an, dass wir ab Januar auch den vierten Freitag im Monat nützen wollen:

Bei den Bricklebrit-Vinylabenden wollen wir eure Lieblingsschallplatte spielen und auch erfahren, warum genau diese schwarze Scheibe Euer Favorit ist. Schon einmal vormerken: Der erste Vinylabend findet am 25. Januar, 20 Uhr, statt – also über die kommenden Feiertag einfach einmal den Schallplatten-Fundus durchstöbern.


Achso: Wir rüsten gerade unsere Technik für die Bricklebrit-Vinylabende auf, und vielleicht hat ja jemand einen Plattenspieler, den er dem Cafe-Bricklebrit zur Verfügung stellen kann. Einfach ein E-Mail schreiben: info@cafe-bricklebrit.de

Nr. 186: Dr Schorsch vrzählt vom 8. Dezember

Dr Schorsch vrzählt seit 21. Februar 2015 jeden Samschtich en der Bietigheimer, Sachsenheimer, Bönnigheimer Zeitung.

Koi Freud‘ am Adventskranz meh‘? Ach wia schee isch eigentlich die Adventszeit, wenn mr am Sonntich jetzt des zwoite Kerzle anzünda kâ. Doch mr stâht plötzlich mit oim Fuaß scho em offena Grab. Worom? Jeden Tag vrfolgt ons die ohsäglich Feinstaub-Diskussio ond vor ällem dia, wia mr hört, fascht scho willkürlich festglegte Feinstaub- Grenzwert‘ von 40 Mikrogramm uff viel befahrene Strâßa. Ond jetzt kommt onser Adventskranz au no dâher, weil dr Professor Dr. Dieter Köhler, oinr von de führende Lungenfachärzt‘ en Deutschland, so nebaher bemerkt hât, vrdampft so a vierkerzigr Kranz an geschätzta Stickstoffdioxid-Ausstoß von 100 bis 200 Mikrogramm. Hüstel.

Also so sei dr Feinstaub-Grenzwert an Krampf, sagt dr Professor. Besinnlich-gmütliche Adventszeit ade. Beim Weihnachtsliedrsenga hât jetzt plötzlich dr Tod vor Auga – wenn mr den Feinstaubgrenzwert von 40 Mirkogramm no ernst nemma will. Wenn mr dia Gmütlichkeit en dr Wohnstub‘ dann no vom lodernda Feuer em offena Kamin steigra will, nâ isch des End net weit. Schließlich haut so a Holzofen rond 25 Mâl so viel Feinstaub naus, wia a zehn Jâhr altr Laschtwaga ohne Partikelfiltr.

A guate Woch‘ ond em Herrgott sein Sega.

Advent – Zeit der Ruhe und Besinnung

Die Vorfreude auf Weihnachten ist auch bei uns groß, und wir wollen die Adventszeit ein wenig zur Besinnung und Ruhe nützen. Deshalb bleibt an den Adventssonntage unser Cafe-Bricklebrit geschlossen. Wir wünschen Euch allen eine glückliche Zeit.


Wir freuen uns immernoch, wenn Ihr Euch an unserer kleinen Umfrage beteiligt.

Programmwünsche für das Cafe-Bricklebrit
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Vielen Dank dafür, dass Du uns mit Deiner Abstimmung bei der Weiterentwicklung des Schwäbischen Lieder- und Geschichtenhaus unterstützt.

© Kama

Nr. 185: Dr Schorsch vrzählt vom 1. Dezember

Dr Schorsch vrzählt seit 21. Februar 2015 jeden Samschtich en der Bietigheimer, Sachsenheimer, Bönnigheimer Zeitung.

Adventszeit! Di Zeit dr fromme Wünsch’. Dr Schorsch hât eigentlich bloss oin Wunsch, dass sei Familie gsond bleibt, ond net ens Bietigheimer Krankenhaus muss. Weil des kâ’r sich oifach nemme leista. Worom?

Saget mr mâl so, dia Stadtvrwaltung macht sich’s leicht ond hât dia „Parkraumbewirtschaftung“, wia’ es amtsdeutsch hoißt, an a Firma aus Nürtinga, di dia Bezeichnung em Nâme hât, vrgeba. Des isch gschickt gwä, weil nâ isch di Stadt fei raus, wenn sich d’Leut’ übr dia modern Wegelagerei uffreget. Ond dr Schorsch regt sich granatamäßig uff. Vor a paar Woche hât’r nämlich jemand en d’Notuffnâhm begleita müssa, ond selbstvrständlich hât dr Schorsch gwissahaft an dene Automätla am Krankenhaus a Drei-Stonda-Parkraumbewirtschaftongs-Billetle zoga. Blöd bloss, dass dia Warterei en dr Notuffnâhm’ sich zoga ond zoga ond zoga hât. Fenf Stond hât die Warterei dauert, ond wegrenna hât mr en dera Zeit au net könna. Am nächste Tag isch nâ a Krankabsuch âgstanda, ond wieder a Drei-Stonda-Parkraumbewirtschaftongs-Billetle zoga, saubr platziert uff em Amaturabrett em Auto. Blöd bloss, dass dia geschulte Kontrolleur, dia für dia notwendig Ordnung uff de Parkplätz am Krankenhaus sorga sollet, net ihrn beschta Tag ghet henn. Mit dem Ergebnis irgendwia henn se scheints des Drei-Stonda-Parkraumbewirtschaftongs-Billetle em Auto net gseah.

Jetzt send zwoi Briefla vom Parkraumbewirtschafts-Ondernehma rechtzeitig vor dr Adventszeit eintroffa. Zwoi Mâl 35 Euro muss dr Schorsch blecha. Dr Schorsch nemmt’s aus em Etat für dr Weihnachtsbrâte, und begleicht sei kriminelles, vrwerfliches ond dâmit kostspieliges Parkraumbewirtschaftongs-Vrgehe.

Statt ra knuspriga Weihnachtsgâs gibt’s nâ halt an Griaßbrei am Fest der Liebe, ond nur dia allrbeschte (Segens)-Wünsch wird dr Schorsch dann nach Nürtingen schicka.

Trotzdem a guate Woch’ ond em Herrgott sein Sega.

Dulcimer-Workshop mit Horst Tögel

Liebe Freunde des Dulcimers,
gerne komme ich dem Wunsch nach, für Interessierte und Freunde dieses wunderbaren Instruments einen Anfängerkurs anzubieten.
Euer Horst Tögel

Hier die Infos:
Der Dulcimer ist ein Saiteninstrument aus dem Mittelalter, das um 1850 bei uns in Vergessenheit geriet und von Auswanderern mit nach Amerika genommen wurde. Dort ist es neben der Gitarre das inzwischen meist gespielte Instrument; mit der folk-Bewegung kehrte es 1970 wieder zu uns zurück. Der Dulcimer bezaubert durch seinen sanften Klang und ist leicht zu erlernen. Ludwigsburg hat sich mit seinem Spielkreis zu einem DulcimerCentrum in Deutschland entwickelt. Ohne Notenkenntnis kannst du dort monatlich mit Gleichgesinnten musizieren.

Mein Kurs hat zum Ziel

  • das Instrument kennen und lieben zu lernen
  • selber ohne Notenkenntnis darauf spielen zu lernen
  • Grundkenntnisse zu schaffen für eine Teilnahme am Dulcimerspielkreis in Ludwigsburg
    oder einfach allein zu spielen zum eigenen Vergnügen

Wann und wo?
Einmal monatlich treffen sich Musikanten und Sänger ab 19.30 im Schwäbischen Lieder- und Geschichtenhaus Cafe Bricklebrit in Walheim zum „Aufspielen beim Wirt“. Jeweils davor – von 18.00 bis 19.30 treffen sich die Dulcimers im Bricklebrit.

Instrument
Wer kein eigenes Instrument hat, kann sich eines für die Dauer des Kurses leihen.  Bei evtl. Kauf beraten wir gerne.

5 Übungsabende
jeweils Freitag 18.00 bis 19.30 Uhr, anschließend „Aufspielen beim Wirt“, da kann man gleich mitspielen und –singen: 14.12., 11.1., 8.2., 8.3.,12.4.

Anmeldung und was kostet‘s
40 € für 5 Abende mit Infomaterial
20 € Leihgebühr für Instrument (kostenlose Beratung beim evtl. Kauf eines Instruments)

Kontakt (no koi Angschd, i freu mi auf euch …)
Horst Tögel
E-mail: horsttoegel@gmail.com, Mobil: 0172-6008022

Wir sind überwältig

Den zweiten Geburtstag unseres Schwäbischen Lieder- und Geschichtenhauses haben wir am Samstag und Sonntag, 24. und 25. November, mit dem zweiten märchenhaften Kunsthandwerkermarkt in der Wagenhalle und Kaffee und Kuchen im Cafe-Bricklebrit gefeiert. Und was sollen wir sagen? Wir sind überwältigt vom Besucherinteresse, von der Qualität unserer Aussteller und die den vielen erbaulichen, motivierend, auch wertschätzenden und lobenden Gesprächen, die wir an diesen beiden Tagen führen konnten. Tünde und Jürgen und ihre Familien sagen ein ganz dickes Dankscheeeeeeeee!


Jetzt freuen wir uns auf einen wunderbaren Abend (Freitag, 30. November, 20 Uhr) mit Markus Maria Winkler, der zum zweiten Mal – dieses Mal mit seinem Soloprogramm “Zauber der Weihnacht – zu uns auf die Bühne onderm Balka kommt. Mehr Infos gibt’s hier.

Café & Vesperstube mit 2 Kleinkunstbühnen, Mitmach-Freitage, liebevoll ausgestaltet auch für private Feiern & Gruppenhocks.